Café Wilhelmina - Bitterballen und Königinnen Pasteten 

Blick in den gut gefüllten Schankraum des Café Wilhelmina: Gäste sitzen und stehen dicht an dicht an der langen Theke mit den vielen Zapfhähnen, beleuchtet von großen weißen Kugellampen.

kurz gesagt…

  • essen mit den Einheimischen 

  • vom Frühstück bis zum Abendessen 

  • unser Liebling - die Shiitake Bitterballen mit Amsterdamer IPA

Wir könnten uns kaum mehr Zuhause fühlen in Amsterdam, als wenn wir ins Café Wilhelmina an der Ecke Eerste Helmersstraat Tweede Constantijn Huygensstraat gehen.

Im  Helmersbuurt Viertel in Amsterdams Oud-West sind aufgekratzte Touristen eher selten zu treffen.

Dunkelblauer Nachthimmel über den typischen Backsteinhäusern der Helmersbuurt. Straßenlaternen beleuchten die ruhige Wohnstraße in Amsterdam-West.

Es gibt breite Straßen mit großen alten Bäumen und Bürgerhäuser aus dem 19. Jahrhundert direkt nördlich vom schönen Vondelpark.

Hier wohnen Künstler und Studenten genauso wie Familien und Expats.

Leuchtend orange Markisen prägen die Außenansicht des Café Wilhelmina an der Ecke Eerste Helmersstraat. Große Fenster geben den Blick frei auf das gut besuchte Lokal.

Das Wilhelmina selbst ist ein unprätentiöser Ort mit einem herzlichen Team, das auch beim höchsten Andrang auf die wenigen Plätze ruhig und gelassen bleibt.

Die meisten kennen sich ohnehin aus dem Viertel und viele sind Stammgäste.

Der Schriftzug „Wilhelmina Cafe“ auf der Fensterscheibe rahmt den Blick in den Gastraum. Dahinter unterhalten sich Gäste im warmen Licht der Kugellampen.

Die wechselnde Karte ist klein, aber genau auf den Punkt. Und tatsächlich können wir hier frühstücken, zu Mittag essen, einen kleinen Snack zum Aperitif haben oder ein köstliches Abendessen.

An dieser Stelle möchte ich kurz meine Vorliebe für einen kleinen feinen Happen zum abendlichen Drink bekennen.

Natürlich freue ich mich über gute Nüsschen oder knusprige Meersalzchips, aber richtig toll finde ich, wenn es etwas mehr als das ist.

Knusprige Fjord Shrimps auf einem Blatt serviert – dieser Snack im Kopenhagener Restaurant Popl setzt Maßstäbe für Barfood.

Beef-Kimchi-Dumplings zum Mai Tai im Aimy in München oder fritierte dänische Fjord Shrimps zum Boulevardier bei Popl in Kopenhagen setzen da Maßstäbe.

Im Café Wilhelmina sind es die Bitterballen mit Shiitake Pilzen zum IPA von der Amsterdamer Oedipus Brauerei, die sofort zu meinem allerliebsten Aperitif werden.

Eine Schale heißer Shiitake-Bitterballen mit Senf steht auf dem roten Tisch, begleitet von einem Glas Oedipus IPA und Wassergläsern.

Wer noch nie von Bitterballen gehört hat, sollte schleunigst einmal diesen niederländischen Snack probieren.

Knusprig frittierte kleine Kugeln sind traditionell mit Kalbsragout gefüllt und werden frisch und heiß mit einer Portion Senf zum hinein dippen serviert.

Ursprünglich waren Bitterballen als gehaltvolle Begleitung zu einem Magenbitter gedacht - daher der Name. Inzwischen werden sie in guten Lokalen aber kreativ verfeinert und damit, wie im Wilhelmina, zum echten Leckerbissen.

Natürlich kommen aber auch noch aufwändigere Speisen aus der Wilmina-Küche.

Das Rindertartar wird um Hering erweitert und mit Aal-Mayonnaise serviert - eine Kombination, die uns gleichzeitig überrascht und begeistert.

Rindertartar bedeckt mit knusprigen Chips und frischem Dill auf einem weißen Teller. Ein volles Glas Bier steht griffbereit daneben.

Dazu gibt es köstliches Brot von der Bäckerei Louf (die übrigens auch die schönen Croissants macht, die es hier zum Frühstück gibt).

Einen Klassiker mit liebenswert altmodischem Charme, der meiner Meinung nach viel zu selten serviert wird, bekommen wir im Wilhelmina auch - Königinnen Pasteten.

Große Trompetenpfifferlinge garnieren die Königinnen-Pastete im Blätterteig. Das Ragout fin ist großzügig mit Sauce auf dem Teller angerichtet.

Im zarten Blätterteig-Förmchen kommen hier zum Ragout fin  besonders feine Trompetenpfifferlinge. 

Das Ribeye mit Pfeffer ist ebenfalls perfekt und die Pommes sind dünn und knusprig und ich muss immer wieder eine vom Nachbarteller stibitzen.

Deutsche Bildbeschreibung: Das in Scheiben geschnittene Ribeye-Steak liegt in dunkler Pfeffersauce auf dem Teller. Daneben steht eine Portion dünne, knusprige Pommes frites.

Der Kirscheis Coupe, mein Lieblingsnachtisch in der Adventszeit, ist zimtig und schokoladig und hat ein flambiertes Baiserhäubchen.

„Ich bin eigentlich schon satt“ ist da wirklich kein echtes Argument.

Flambiertes Baiser krönt den Kirscheis-Coupe im silbernen Becher. Im Hintergrund leuchtet ein Teelicht auf dem Tisch.
 
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