städte die wir lieben
wo wir gerne einchecken
die schönsten shops
unsere lieblings cafés
bei wem wir am liebsten essen
Der Geruch von Toast und Kaffee löst bei mir ein unglaublich wohliges Gefühl aus.
Er enthält das Versprechen, daß dieser Tag gut starten wird. Das war schon immer so.
Als Kind bettelte ich meine Eltern so lange an, vom Kaffee probieren zu dürfen, bis sie schwach wurden und mich einmal nippen ließen. Die Enttäuschung war riesig.
Bitter und herb schmeckte er mir und ich rührte ein ganzes Jahrzehnt keinen Kaffee mehr an.
Ich glaube noch heute zu spüren, wie zufrieden meine Eltern mit ihrem Erziehungserfolg waren.
Das war bevor Barista in Hosenträgern Latte Art zauberten, bevor wir aus fünf verschiedenen Milchsorten zum Kaffee wählen konnten oder in hippen Vierteln kleine Röstereien in Hinterhöfen aus dem Boden schossen.
Im Supermarkt flitze ich eher selten mit ausgeklügelter Einkaufsliste zielstrebig von Regal zu Regal.
Oft trödel ich versonnen durch die Reihen auf der Suche nach Inspiration.
Der Einkaufswagen des hageren Marathonläufers - Tofu, Magerquark und fast bedenklich viele Eier- fällt mir darum schnell ins Auge.
Er erinnert mich an die Geschichte, die ein Freund vor kurzem erzählte.
In seinem Büro bat ein Mitarbeiter eindringlich um ein Gespräch unter vier Augen.
Da der Mitarbeiter wohl nicht mit seinem direkten Vorgesetzten sprechen wollte und auch dessen Chef übersprungen hatte, um sich gleich an ihn, den Chef vom Chef zu wenden, nahm unser Freund die Anfrage sehr ernst.
„Habt Ihr auch was glutenfreies? Also keine Milch?“
„Meinst Du etwas laktosefreies?“
„Am liebsten vegan.“
„Da hätten wir natürlich den Obstsalat, oder einige der Sandwiches, die wir auch vegan zubereiten können, Bagel mit…“
„Dann nehme ich das Rührei.“
„Ah. OK. Ich hatte verstanden, Du möchtest etwas veganes.“
„Nein, nur glutenfrei. Da sage ich immer vegan.“
„Dann lassen wir den Toast zum Rührei einfach weg, damit es glutenfrei ist, ok?“
„Nein, nicht nötig. Toast geht.“
Weit gefehlt, wer jetzt glaubt, dieses Gespräch sei frei erfunden.
Das Ende der Neunziger lag längst hinter uns und der Enthusiasmus der Jahrtausendwende war verblasst.
Ich hatte mein Architekturstudium an der Technischen Universität München abgeschlossen und die Buffalo Plateaus zusammen mit den knappen Hüftjeans auf dem Speicher verstaut.
Trotzdem wollte ich mit Ende Zwanzig nicht in den schwarzen Rollkragenpulli der Architektengilde schlüpfen.
Die kreative Energie meines Studiums verpuffte im staubigen Alltag der Büros mit lästigen Haftungensandrohungen und langweiligen staatlichen Vorgaben und ich wollte mich einfach nicht so recht dafür begeistern, als Architektin mit dem Bauamt zu streiten.
Ich liebe die Szene aus dem Film Shrek, in der der Esel versucht den niedergeschlagenen Oger aufzuheitern.
„Wir bleiben die ganze Nacht auf, erzählen uns Männergeschichten und morgen früh mach ich uns Waffeln!“
Das funktioniert auch nach einer Girlsnight und macht mich immer glücklich - Waffeln zum Frühstück!
Heiß und buttrig bieten André und sein Mann die im Café Helma an.
Ausgiebiges Frühstück gibt es dort, leckere wechselnde Mittagsgerichte und feine Tees zu hausgemachtem Kuchen am Nachmittag.
Perfekt könnte ein lange Nacht hier auch starten - mit einem Yuzu-Prosecco und Käseplatte zum Beispiel.
kurz gesagt…
essen mit den Einheimischen
vom Frühstück bis zum Abendessen
unser Liebling - die Shiitake Bitterballen mit Amsterdamer IPA
Wir könnten uns kaum mehr Zuhause fühlen in Amsterdam, als wenn wir ins Café Wilhelmina gehen.
Im Helmersbuurt Viertel in Amsterdams Oud-West sind aufgekratzte Touristen eher selten zu treffen.
Es gibt breite Straßen mit großen alten Bäumen und Bürgerhäuser aus dem 19. Jahrhundert direkt nördlich vom schönen Vondelpark.
Das Wilhelmina selbst ist ein unprätentiöser Ort mit einem herzlichen Team, das auch beim höchsten Andrang auf die wenigen Plätze ruhig und gelassen bleibt.
Die wechselnde Karte ist klein, aber genau auf den Punkt. Und tatsächlich können wir hier frühstücken, zu Mittag essen, einen kleinen Snack zum Aperitif haben oder ein köstliches Abendessen.
Das kleine Nachbarschaftsrestaurant verfügt nur über wenige Plätze und jeder davon ist begehrt.
Wer also Daniel Räms‘ und Tom Sjöstedts erfrischend nonchalante, gleichzeitig elegante Küche kennen lernen möchte, sollte daran denken rechtzeitig zu reservieren.
Ein Schulter-an-Schulter- Platz an der Theke, mit Blick in die Küche, ist zwar oft immer noch zu ergattern und kann auch wirklich Spaß machen. Doch am schönsten ist ein Tisch am großen Fenster des gemütlichen Gastraumes im Look eines französischen Bistros.
kurz gesagt…
ein kleines Juwel im De Pijp
Amy und Julius - zwei zauberhafte Gastgeber
was wir lieben - jedes Gericht ist ein Kunstwerk
Bei Freunden Zuhause bekocht zu werden, in vertrauter Atmosphäre und mit der Spur Liebe im Essen, die man eben nur von lieben Menschen bekommt, ist immer ein Hochgenuss, der selten außer Haus zu finden ist.
Bei Amy und Julius im Restaurant JA stellt sich so ein heimeliges Gefühl gleich beim Betreten des hübschen Raumes mit der offenen Küche ein und wir lernen, daß auch Fine Dining unglaublich familiär sein kann.
Kevin lässt sich allein zu Haus gleich eine ganze liefern, John Travolta schlingt zwei Stücke übereinander rein, im Laufschritt durch New York eilend, in Saturday Night Fever.
Jedes Mal läuft uns das Wasser im Mund zusammen, wenn der New York Food-Klassiker in New York-Filmklassikern verspeist wird.
Ein knuspriger Rand, dünner Boden, simple Tomatensauce und viel geschmolzener Mozzarella sind die Basics der New York Pizza. Klingt einfach - schmeckt herrlich!
Die Bewohner der Metropole schwören, daß ohne das mineralreiche New Yorker Wasser, keine Kopie das Original erreichen kann.
Wir finden allerdings, daß Slice Society so nahe dran kommt, wie wir es uns nur wünschen können.
Und egal ob Zuhause, vor Ort oder durch Berlin schlendernd - wir sind große Fans vom kleinen Laden in der Torstraße.
Genau genommen liegt das Aimy im Lichthof des vornehmen Gampenrieder Palais.
Geschützt und ein wenig verborgen sitzen wir hier im Sommer draußen bei phantasievollen Cocktails und Dumplings.
In der kalten Jahreszeit kuscheln wir uns in die gemütlichen Sessel in den rotgold beleuchteten Innenräumen und essen Spicy Green Curry oder Glazed Beef with sweet Chili Jam.
Viet Hai Pham und sein Team legen allerhöchsten Wert auf beste Zutaten.
Daraus zaubern sie dann eine fabelhafte Fusion aus traditionellen thailändischen Gerichten mit vietnamesischen, indischen, chinesischen und japanischen, aber auch westlichen Einflüssen und machen uns damit immer wieder glücklich.
Das Oxford Wörterbuch definiert eine Box als „kastenförmigen Behälter“ - das kommt uns vielleicht doch ein bisschen zu uncharmant daher, als Beschreibung für den kleinen kubischen Raum der Coffee Box in Haidhausen.
Als Beispiel folgt dann aber: „…eine praktische Box für das Pausenbrot…“.
Und da fühlen wir uns schon gleich viel angesprochener.
Die Coffee Box, nur einen Steinwurf vom Wienerplatz entfernt, ist tatsächlich winzig.
Doch auf den paar Quadratmetern bekommen wir alles, was unser Kaffeeherz in einer Pause begehrt - perfekt cremigen Cappuccino, feines süßes und salziges Gebäck, hausgemachte Limonade und eine gute Portion Herzlichkeit.
Ich kenne Menschen, die ein Coffee Table Book mit Photos von Hundewelpen besitzen.
An besonders trüben Tagen blättern sie sich zum Aufheitern durch die Bilder von flauschigen Knäulen mit großen Augen und Schlappöhrchen.
Bei mir hebt sich die Laune augenblicklich, wenn ich Juno the Bakery’s Instagram anschaue.
Sofort fühle ich die Vorfreude, die sich einstellt, wenn ich geduldig in der Schlange in Juno‘s Vorgärtchen warte.
Und das Glück, das ich empfinde, während ich mir eine viel zu große Menge vom appetitlichen Gebäck in eine Tüte stecken lasse, ist fast zu greifen.
Ich schmecke den Vanillepudding in der Hefeschnecke förmlich und zack, ist die Laune oben.
„Nix für Vegetarier“ - ist wahrscheinlich ein schneller erster Gedanke, wenn der Blick in den großen gläsernen Reifeschrank mit den appetitlichen hängenden Fleischstücken fällt.
Aber das stimmt im Theresa Grill eigentlich nicht!
Natürlich zieht es uns hier vor allem hin, wenn wir Lust auf ein richtig gutes Rib Eye haben.
Ein besonderes Highlight sind im Theresa aber die kleinen Speisen, die wir nur ungerne als „Beilagen“ bezeichnen - Sharing Dishes wie gegrillter Blumenkohl mit Passionsfrucht, Petersilie und Eigelb oder Spinat mit karamellisierter Sahne und knusprigen Röstzwiebeln und natürlich unsere heißgeliebten Pariser Erbsen mit Kopfsalat und Butterbröseln.
Joanna Alm, Managing Director von Drop Coffee, hat alle Preise in der Branche abgeräumt. Inzwischen ist sie selbst im Vorstand der Specialty Coffee Association, die sich der Qualitätssicherung, Nachhaltigkeit und dem fairen Handel von Kaffee verschrieben hat.
Mit der Idee einfach richtig guten Kaffee zu servieren hat sie das süße Café in Stockholms Södermalm 2009 mitbegründet.
Gut eineinhalb Jahrzehnte später röstet und vertreibt Drop erfolgreich im großen Stil Bio-Fairtrade- Kaffee.
Der kleine Laden beim Mariatorget Park ist derweil das geblieben, was er von Anfang an war - ein wunderbar gemütliches Nachbarschaftscafé, wo wir einfach richtig guten Kaffee bekommen.
Blau, wie das Krümelmonster selbst, leuchtet schon von weitem die Markise über der gleichfarbigen Bank vor der Cookie-Bäckerei in Södermalm.
Und auch die Einrichtung des kleinen Shops ist knallblau gehalten, wie eine Verneigung vor dem geliebten Monster.
Hier gibt es handgerollte Cookies zum niederknien, dazu Kaffee, Tee, Matcha…aber natürlich auch einfach ein Glas kalte schwedische Milch.
Gebacken wird mit heimischem Mehl, Butter und Eiern, frischer Vanille, französischer Xoco-Schokolade aus feinen Kakaobohnen aus Zentralamerika und dem guten englischen Maldon Meersalz.
Außen knusprig und innen cremig sind Krümels Cookies einfach himmlisch.
Und wer bis jetzt dachte, Kekse wären langweilig, wird hier sehr schnell seine Meinung ändern.
An der Ecke Wrangelstraße - Pücklerstraße in Kreuzberg geht es an einer graffitigeschmückten Fassade in die Long March Canteen.
Drinnen werden wir in einem knallblauen Raum im Licht von Neonbuchstaben herzlich in Empfang genommen.
Dann werden wir durch ein kleines Labyrinth ins Innere des Restaurants geführt - schwarze Wände, gedämmtes Licht, die klimpernde Küche hinter Bambusrollos, ein großes Wandgemälde neben dem rot beleuchteten Stand, an dem in Dampfkörben kleine Köstlichkeiten gegart werden.
Gekocht wird chinesisch-kantonesisch.
Und wir freuen uns auf einen Abend mit aufregenden Dim Sum und fantastischen Dumplings - alles selbstgemacht, frisch und lecker.
Dieses Izakaya passt wunderbar in das lebendige, frische Vesterbro.
Das coole Team und der lässige Look der Räume sorgen für eine unaufgeregte Atmosphäre.
Die entspannten Gäste wirken irgendwie so, als würden sich alle schon länger kennen.
Es gibt ausgesuchte Sake, Naturweine und ein hauseigenenes Jah IPA, das im geeisten Glas an den Tisch kommt.
Kleine Gerichte im Streetfood Style lassen sich perfekt bei Reggae Klängen mit Freunden teilen.
In Kopenhagen finden wir immer wieder das beste Essen, das wir uns nur wünschen können. Es scheint eine große Stärke in der dänischen Hauptstadt zu sein kulinarisch alle anderen zu übertreffen.
Genauso berühmt sind die Dänen aber wohl auch für ihr feines Händchen in Sachen Einrichtung.
„Hygge“, das dänische Wort für heimelige Gemütlichkeit, wird längst über die Sprach- und Landesgrenzen hinaus benutzt.
Nicht ganz so bekannt ist der Ausdruck „ferm på fingrene“. Das heißt übersetzt „handwerklich geschickt“.
Und genau von dieser Redewendung stammt auch der Name des wunderschönen Eineichtungsgeschäftes „Ferm Living“.
Manufactum, der Laden mit den schön ausgewählten, hochwertigen Dingen für Haus und Hof ist natürlich nicht wirklich ein Münchner Geheimtip, sondern auch in einigen anderen Städten zu finden.
Nicht an jedem Standort gibt es allerdings das dazugehörige Café „Brot & Butter“, wie hier in München.
Eigentlich ein unaufgeregtes Eckchen im vorderen Teil des Ladens, in dem es sich aber herrlich gemütlich sitzen lässt, während draußen vor den großen Fenstern das geschäftige Innenstadtleben vorbeitreibt.
Und aus der hauseigenen Steinofenbäckerei ist alles auch ganz frisch mit nach Hause zu nehmen.
Manchmal möchte ich mein Essen nicht teilen, sondern möchte ungeniert die ganze Portion für mich allein genießen.
Im Nana hingegen freue ich mich immer schon darauf, wenn der ganze Tisch mit kleinen Schüsselchen und Tellern gefüllt ist.
Dunkelrote Beete mit Bulgur, grüne israelische Salzgurken, Auberginen in Tomatensauce, Champignons mit Kräutermarinade, Labaneh, Shakshuka…einmal die ganze Karte bitte.
Und dann bitte so viele Freunde, wie der kleine Laden unterbringen kann, zum Teilen um den Tisch versammeln und mit Maccabee Bierchen anstoßen.
Das Nana ist für uns Münchens heiterster Ort und der muss einfach mit den Liebsten geteilt werden.
Erdäpfel, Töften, Schocken, Mäusle, Grumbeer, Tuffeln…die tollsten Namen hat die Kartoffel schon bekommen.
Von Südamerika hat sie den weiten Weg über Spanien und Italien nach ganz Europa gemacht.
Und seit hunderten von Jahren wird sie bei uns nun schon kultiviert.
So variantenreich, wie bei Caspar Plautz am Viktualuenmarkt haben wir sie aber selten gesehen.
Und das Beste - der Kartoffelstand verkauft nicht nur die rohe Knolle, sondern zaubert auch vor Ort für uns die leckersten Mittagsgerichte daraus.
Die Torvehallerne sind nicht nur ein Fest für die Augen.
Zwei luftige Hallen flankieren den großen Marktplatz mit einem Meer aus Blüten.
Foodtrucks stehen rund um den Platz, mit Korean Barbecue Chicken oder Tacos von Hija de Sanchez und erhöhen die Qual der Wahl.
In den Hallen selbst sind wir im Schlaraffenland aus Smørrebrød, Käse, Meeresfrüchten, Gewürzen, Zimtgebäck, frischen Säften, Specialty Coffee und einfach allem, was das Schlemmerherz begehrt.
„Das ist ein Karamellfachgeschäft in Stockholm“ - das war das erste, das wir über Pärlans hörten.
Karamellfachgeschäft?!? Das kann nur ein Paradies aus Sahne, Butter und Zucker sein!
Und genau so ist es auch.
Den hübschen kleinen Laden finden wir in der Nytorgsgatan in Södermalm.
Die dunkelgrünen Markisen mit dem geschwungenen Pärlans-Schriftzug sind schon vom Nytorget Park aus zu sehen.
In dem im 30er Jahre Stil eingerichteten Laden gibt es liebevoll verpackte Karamellen und Pralinen und allerköstlichstes Softeis mit selbstgemachten Karamellsaucen, karamellisiertem Popcorn und jeder Menge Streuseln nach Wahl.
Peter, Claus und Caspar sind die drei Gründer von Coffee Collective.
Nachhaltigkeit von der Kaffee-Farm bis in die Kaffee-Tasse und fairer Handel, in enger Zusammenarbeit mit den Farmern, sind ihre, von der Leidenschaft für besonders guten Kaffee angetriebenen, Selbstverpflichtungen.
Daß sie die World Barista Championship und auch die World Cup Tasting championships gewonnen haben, erzählen sie mit aller Bescheidenheit. Dabei spricht der Kaffee selbst sowieso im besten Sinne für die drei.
Ein bisschen wie in London - da wo sich in ruhigen Vierteln propere Häuschen um gepflegte kleine Parks reihen und wo winzige Cafés pastellfarbene Cupcakes in blumenumrankten Schaufenstern ausstellen - so fühlt es sich bei Alexa von Harder an.
Das ist nicht weiter verwunderlich, war sie doch in den Jahren ihrer mit Leidenschaft verfolgten Ausbildung zur Konditorin und Patisseurin auch bei Peggy Porschen in der britischen Hauptstadt.
Von dort hat sie für uns genau die richtige Portion „Snugness“ mitgebracht, um uns immer wieder in ihr romantisches Café zu locken.
Ende Mai, wenn Pfingstrosen und Flieder duften, Maiglöckchen, Akelei und Ranunkeln blühen und sich Nelken und Malven in Pastelltönen öffnen, quillt der kleine Blumenladen fast über.
Und niemand versteht es besser, all diese Pracht in große und kleine Sträuße zu bändigen, als das Floristenteam hier.
Und immer wieder haben sie die ausgefallensten Ideen für die Präsentation - Veilchen in einer alten Kaffeetasse, Trockenblumen im Vintagekoffer, Weidenkätzchen im Straußenei…
Dazu ist die Qualität der Blumen so perfekt, daß sie richtig lange halten und wir maximale Freude daran haben können.
Im Glockenbachviertel und im Lehel gibt es dieses hübsche französische Café.
Beide ähnlich, mit Holzmöbeln, stoffbezogenen Lampen mit warmem Licht und schwungvoll mit Kreide beschrifteten Tafeln - Orte, an dem die Tageszeitung noch im hölzernen Halter eingeklemmt ist und gemütlich raschelt, während wir Kaffee aus großen Tassen schlürfen.
Leuchtende Vitrinen sind üppig mit den schönsten Törtchen befüllt und in Körben stecken Baguettes und Brote.
Im Lehel ist es herrlich draußen auf der Terrasse unter Bäumen zu sitzen, während an der Klenzestraße die Bistrostühlchen am Gehweg aufgereiht sind.
In welchem der beiden wir auch landen, fühlen wir uns immer wundervoll parisien.
„Pas de réservation – simplement s’y rendre“, steht auf der Seite des Petit Fritz.
Und genau so unkompliziert ist es auch - einfach hingehen!
Das unprätentiöse französische Bistro ist der kleine Bruder vom feinen Chez Fritz.
Hier her können wir jeden Tag einfach kommen und werden an einem der gemütlichen Plätze mit französischen Kleinigkeiten ohne Chichi versorgt.
Zum Petit Déjeuner am Wochenende lieben wir - Croque Madame, Pan Perdue oder ein Croissant mit einem Café au lait.
Oder wir teilen am Abend Crevettes rosé, Moules frites und Tartine mit Entenrillettes zu einem Crémant mit Freunden.
Fast fragen wir uns, ob es in Kopenhagens Food Szene überhaupt jemanden gibt, der nicht irgendeine Verbindung zum Noma hat.
Ganz klar ist, daß der Einfluss, den das Noma weltweit hatte und hat, hier in der dänischen Hauptstadt am größten ist.
Die Hart Bageri wurde tatsächlich von René Redzepi selbst, zusammen mit Richard Hart, 2018 gegründet und hat inzwischen mehr als zehn Standorte in Kopenhagen.
Und natürlich wird dort Gebäck zur Perfektion gebracht.
Neun mal ist die kleine Burgerkette in Kopenhagen vertreten.
Und auch wenn wir die saftigen Burger am liebsten vor dem Stand in den Gadekøkken verzehren, ist es doch gut zu wissen, daß ein spontaner Burgerhunger, in Gasoline Grills, gut über die Stadt verteilt, jederzeit aufs Beste zu stillen ist.
Klaus Wittrup startete mit genau diesem Appetit auf einen guten Burger.
Die gemütliche Svedjan Bageri in Södermalm ist ein Ort, an dem wir problemlos einen ganzen schwedischen Wintertag verbringen könnten.
Denn was könnte lauschiger sein, als am großen Holztisch zu sitzen und über einen heißen schwarzen Kaffee vor uns in die offene Backstube zu schauen, in der frische Sauerteigbrote aus dem Ofen gezogen werden?
Vielleicht könnten wir hier auch den Kanelbullens Dag begehen - den schwedischen Zimtschneckentag im Oktober. Denn in der Svedjan Bageri sind sie so gut, daß eine Schlange vor dem Laden keine Seltenheit ist.
Das ist kaum überraschend, weil Alfred Hellström, dem das Café in Södermalm gehört, ganz viel Wert auf die hohe Qualtät seiner Rohprodukte legt.
Beim Thema Pekingente kommt oft schnell eine Debatte auf, wie authentisch das Erlebnis denn nun im Vergleicht zum chinesischen Original sei.
Ehrlicherweise hatten wir noch nicht die Gelegenheit, uns in Běijīng selbst ein Bild zu machen.
Wir können aber mit Sicherheit sagen, daß die Pekingente in fünf Gängen im loungeartigen Restaurant des Orania ein Genuss für alle Sinne ist.
Kunstvoll zubereitet, liebevoll zelebriert und in unglaublich gemütlicher Atmosphäre serviert können wir sie als kleines Highlight eines Berlinbesuchs nur wärmstens empfehlen.
Das schöne Eckhaus am Rande des Bogenhausener Villenviertels ist schon seit 1933 das Stammhaus von Feinkost Käfer, einer Münchner Delikatessen-Ikone.
Ein feines Restaurant im ersten Stock, Bistro mit Gärtchen unten und zwischen beidem, wie in einer Hobbithöhle, treppauf, treppab die feinsten Leckerbissen.
Am meisten hat es uns aber die hauseigene Patisserie angetan, die, in zuckerbäckerweiß gehalten, die schönsten Tartes und Torten präsentiert.
„Da wo's an Kaffee gibt“, wirbt Standl 20 am Elisabethmarkt.
Und das ist, bayrisch selbstbewusst, die Art zu sagen - da, wo es den einzig wahren Kaffee gibt.
Den gibt es in München aber nicht nur hier, sondern gleich dreimal mit der allerschönsten Marktplatzstimmung.
Wer es mag seinen Kaffee zu schlürfen und dabei zu beobachten, wie die Stadt morgens zum Leben erwacht, der wird an diesen Specialty Coffee Spots mit Sicherheit glücklich sein.
Tatsächlich ist es unglaublich friedvoll und schön, wenn morgens der Bärenbrunnen am Elisabethmarkt, das Fischerbuberl-Brünnchen am Wiener Platz oder die acht großen und kleinen Brunnen am Viktualienmarkt plätschern und die Blumenstände ihre Läden hochklappen.

