Trio - ein deutsches Wirtshaus neu erfunden
kurz gesagt…
wer das Otto mag, mag es hier auch
traditionelle deutsche Küche - mit Leidenschaft für das Produkt neu umgesetzt
wir lieben die Geschmackserinnerungen aus unserer Kindheit - die wir um einen Waldmeister Spritz erweitern
Königsberger Klopse, Rollmops, Senfeier, Griebenschmalz, selbstgemachter Eierlikör oder Götterspeise…klingt das nicht herrlich altmodisch und nach Essen bei den Großeltern?
Mitten in Berlin, unweit vom Alexanderplatz, gibt es all das, aber es ist tatsächlich kein bisschen altbacken.
Hinter der eleganten gerundeten 20er Jahre Fassade des Trios bestimmt eine lässige spangenförmige Theke den Raum.
An hölzernen Barhockern finden wir hier auch ohne Reservierung einen Platz.
An knallroten Tischplatten sitzt es sich noch komfortabler entlang der Fenster - da macht es allerdings Sinn, vorher zu buchen, denn das Trio ist beliebt.
Das Trio hinter dem Trio sind Eva Alken, Clemens Roesch und Vadim Otto Ursus.
Schon im Otto in der Odersbergerstraße konnten sie unsere Herzen gewinnen.
Und das ist hier in der Linienstraße 13 nicht anders.
Wer sich schon einmal das Thema „deutsche Küche“ genauer angeschaut hat, weiß, daß es vom Grünkohl mit Pinkel, über den Pfälzer Saumagen oder die schwäbischen Spätzle bis zur Münchner Weißwurst eine riesige Bandbreite regionaler Spezialitäten gibt.
Meist haben außerdem unsere europäischen Nachbarn durchaus Einfluss genommen.
Auch wenn die Saarländer nur ungerne den Elsassern die Erfindung des Flammbrotes zugestehen möchten und die Wiener ärgerlich eine Augenbraue heben, wenn Ihr Schnitzel der bayerischen Küche zugeschrieben wird.
Im Trio spielen regionale Spitzfindigkeiten keine Rolle.
Szegedinger Gulasch steht neben Handkäs mit Musik und russische Eier neben rote Beete Salat. Es gibt Krakauer mit Senf oder Knochenmarkbrühe mit Grießknödeln.
Das Backhähnchen mit Kartoffel- und Gurkensalat kann sich problemlos mit dem Hendl in Österreich messen.
Und die Königsberger Klopse mit einem guten Schlag Kartoffelpüree verschwinden mit dem Genuss aus meiner Kindheit in meinem Bauch.
Dazu geht wunderbar ein in Berlin gebrautes Bier von Heidenpeters oder ein Waldmeister Spritz.
„Pfirsichtraum“ heißt das Eis mit Himbeeren und Pfirsich, das viel unprätentiöser daherkommt, als der Name erwarten ließe. Dafür ist es dann geschmacklich wirklich einfach ein Traum - war ja klar, schließlich sind im Trio alle Zutaten mit Liebe ausgewählt und mit Herz zubereitet.
Serviert wird mit ganz viel Freundlichkeit.
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