Bord - ein Tisch in Stockholms schönstem Esszimmer

Eine Edelstahltheke mit einer Schale voller Zitronen und einer Reibe. Dahinter stehen mehrere Schüsseln mit Zutaten wie Pistazien, Feigen und Kirschtomaten sowie ein gedeckter Teller mit Besteck und Gläsern.


kurz gesagt…

  • kleines feines Restaurant von Joel Hellner, der schon im fabelhaften Fäviken kochte

  • für einen Abend wie im Esszimmer eines guten Freundes

  • von den perfekten Tomaten zur besten Jakobsmuschel - alles genau auf den Punkt gebracht

Mehr als nur einen Tisch, wie der schwedische Name vermuten ließe, hat das kleine Restaurant in Vasastan natürlich schon.

Gastraum eines Restaurants mit besetzten Tischen im Vordergrund. Im Hintergrund steht ein Koch hinter einem Tresen vor einer gefliesten Wand mit Wandregal.

Joel Hellners Bord nahe dem großen Stadtpark Vanadislunden fühlt sich eigentlich eher so an, als hätte der Gastgeber in sein privates Esszimmer eingeladen und so viele Tische, wie der Raum eben fasst, hineingestellt.

Die weiß gekachelte Küche ist nur durch eine Anrichte abgetrennt, an der ebenfalls einige Gäste sitzen und den Köchen zusehen können.

Personen sitzen an einem dunklen Tresen vor einer gefliesten Wand. Rechts ist durch eine verglaste Tür eine Küche mit Küchenutensilien und Regalen sichtbar.

Und die zaubern ganz in der Tradition des wundervollen Fäviken, in dem Joel seinerzeit gekocht hat, aus den besten Produkten feine Speisen genau auf den Punkt.

Bords Speisekarte, die schlicht auf einen Bogen schönen Papieres gedruckt ist, liest sich am besten bei einem Glas Martini.

Gedruckte Speisekarte des Restaurants Bord auf einem Marmortisch, daneben ein eingedeckter Teller mit Besteck auf einer Stoffserviette sowie Getränkegläser.

Da verbergen sich dann hinter der Bezeichnung „Crudités“ zum Beispiel die tollsten Tomatensorten, aufgeschnitten und mit Ricotta und Bottarga serviert.

Ein flacher Teller mit Gemüsescheiben wie Tomaten und Gurken, serviert mit Ricotta, frischen Kräutern und Olivenöl auf einem Marmortisch. Im Hintergrund liegen zwei Scheiben Brot auf einem kleinen Metallteller.

Gegrillter Kopfsalat wird mit Pfifferlingen und Pistazien kombiniert.

Gegrillter Salat serviert mit Pfifferlingen und gehackten Pistazien auf einem beigefarbenen Teller auf einem Marmortisch.

Und Kalbsbries wird mit Harissa gewürzt und bekommt süße grüne Trauben zur Seite.

Tranchiertes Kalbsbries serviert mit grünen Weintrauben, frischen Kräutern und Soße auf einem beigefarbenen Teller auf einem Marmortisch. Im Hintergrund stehen ein Glas Weißwein und eine Kerze.

Die gratinierte Jakobsmuschel mit Kosho, einer Paste aus Chili und Yuzu, gehört zu den besten, die wir je gegessen haben.

Überbackene Jakobsmuschel in der Schale serviert auf einer dunklen Steinschale. Dahinter liegen zwei Brotscheiben auf einem kleinen Metallteller.

Zum Schluss können wir unbedingt ein Brillat Savarin Käse im Feigenblatt mit heimischem Honig empfehlen.

Ein Stück Käse in einem Feigenblatt serviert mit ein Stück Honigwabe auf einem beigefarbenen Teller. Im Hintergrund stehen ein Glas Rotwein und Brotscheiben auf einem Nebenteller.

Nicht zuletzt, weil das hübsche Bistro auch selbst irgendwie ein französisches Savoir Vivre ausstrahlt und wenige den Käseabschluss so zelebrieren wie die Franzosen (oder eben diese liebenswerte schwedische Enklave).

Das tiefenentspannte Team schlängelt sich elegant zwischen den dicht gestellten Tischen hindurch. Und der Gastgeber und Chef ist sich nicht zu schade selber das Essen zu den Gästen zu tragen.

Ein Koch in weißer Arbeitskleidung trägt einen Teller durch den Raum. Im Hintergrund befindet sich der offene Küchenbereich mit Edelstahlhaube und Arbeitsfläche.

Wir fühlen uns, als wären wir persönlich eingeladen zu einer feinen privaten Soirée.

Und wenn wir das Bord wieder verlassen in die helle Stockholmer Sommernacht, wundert es uns fast ein bisschen, daß wir nicht lauter neue Bekanntschaften geschlossen haben, in dieser netten intimen Runde.

Die Außenansicht des Restaurants Bord mit hellbrauner Putzfassade, Rundbogenfenstern und grauen Markisen. Ein schwarzes Fahrrad steht neben der geöffneten Eingangstür, links befindet sich eine Topfpflanze auf dem Gehweg.

Wer übrigens im Miss Clara oder im The Sparrow wohnt (beide wärmstens von uns empfohlen) kann in einer lauen Mittsommernacht wunderbar in zwanzig Minuten vom Restaurant zum Hotel zurück spazieren.


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bord website


 
Gabriele und Christoph

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