Helma - Lieblingscafé an Haidhausens Kirchplatz
Ich liebe die Szene aus dem Film Shrek, in der der Esel versucht den niedergeschlagenen Oger aufzuheitern.
„Wir bleiben die ganze Nacht auf, erzählen uns Männergeschichten und morgen früh mach ich uns Waffeln!“
Das funktioniert auch nach einer Girlsnight und macht mich immer glücklich - Waffeln zum Frühstück!
Heiß und buttrig bieten André und sein Mann die im Café Helma an.
Ausgiebiges Frühstück gibt es dort, leckere wechselnde Mittagsgerichte und feine Tees zu hausgemachtem Kuchen am Nachmittag.
Perfekt könnte ein lange Nacht hier auch starten - mit einem Yuzu-Prosecco und Käseplatte zum Beispiel.
Café Wilhelmina - Bitterballen und Königinnen Pasteten
kurz gesagt…
essen mit den Einheimischen
vom Frühstück bis zum Abendessen
unser Liebling - die Shiitake Bitterballen mit Amsterdamer IPA
Wir könnten uns kaum mehr Zuhause fühlen in Amsterdam, als wenn wir ins Café Wilhelmina gehen.
Im Helmersbuurt Viertel in Amsterdams Oud-West sind aufgekratzte Touristen eher selten zu treffen.
Es gibt breite Straßen mit großen alten Bäumen und Bürgerhäuser aus dem 19. Jahrhundert direkt nördlich vom schönen Vondelpark.
Das Wilhelmina selbst ist ein unprätentiöser Ort mit einem herzlichen Team, das auch beim höchsten Andrang auf die wenigen Plätze ruhig und gelassen bleibt.
Die wechselnde Karte ist klein, aber genau auf den Punkt. Und tatsächlich können wir hier frühstücken, zu Mittag essen, einen kleinen Snack zum Aperitif haben oder ein köstliches Abendessen.
Harmloser Morgenmuffel
Der Geruch von Toast und Kaffee löst bei mir ein unglaublich wohliges Gefühl aus.
Er enthält das Versprechen, daß dieser Tag gut starten wird. Das war schon immer so.
Als Kind bettelte ich meine Eltern so lange an, vom Kaffee probieren zu dürfen, bis sie schwach wurden und mich einmal nippen ließen. Die Enttäuschung war riesig.
Bitter und herb schmeckte er mir und ich rührte ein ganzes Jahrzehnt keinen Kaffee mehr an.
Ich glaube noch heute zu spüren, wie zufrieden meine Eltern mit ihrem Erziehungserfolg waren.
Das war bevor Barista in Hosenträgern Latte Art zauberten, bevor wir aus fünf verschiedenen Milchsorten zum Kaffee wählen konnten oder in hippen Vierteln kleine Röstereien in Hinterhöfen aus dem Boden schossen.
Lilla Ego - unaufgeregt - hipp - schwedisch
Das kleine Nachbarschaftsrestaurant verfügt nur über wenige Plätze und jeder davon ist begehrt.
Wer also Daniel Räms‘ und Tom Sjöstedts erfrischend nonchalante, gleichzeitig elegante Küche kennen lernen möchte, sollte daran denken rechtzeitig zu reservieren.
Ein Schulter-an-Schulter- Platz an der Theke, mit Blick in die Küche, ist zwar oft immer noch zu ergattern und kann auch wirklich Spaß machen. Doch am schönsten ist ein Tisch am großen Fenster des gemütlichen Gastraumes im Look eines französischen Bistros.
Restaurant JA - Fine Dining mit ganz viel Liebe
kurz gesagt…
ein kleines Juwel im De Pijp
Amy und Julius - zwei zauberhafte Gastgeber
was wir lieben - jedes Gericht ist ein Kunstwerk
Bei Freunden Zuhause bekocht zu werden, in vertrauter Atmosphäre und mit der Spur Liebe im Essen, die man eben nur von lieben Menschen bekommt, ist immer ein Hochgenuss, der selten außer Haus zu finden ist.
Bei Amy und Julius im Restaurant JA stellt sich so ein heimeliges Gefühl gleich beim Betreten des hübschen Raumes mit der offenen Küche ein und wir lernen, daß auch Fine Dining unglaublich familiär sein kann.
Slice Society - New York Style Pizza in Berlin
Kevin lässt sich allein zu Haus gleich eine ganze liefern, John Travolta schlingt zwei Stücke übereinander rein, im Laufschritt durch New York eilend, in Saturday Night Fever.
Jedes Mal läuft uns das Wasser im Mund zusammen, wenn der New York Food-Klassiker in New York-Filmklassikern verspeist wird.
Ein knuspriger Rand, dünner Boden, simple Tomatensauce und viel geschmolzener Mozzarella sind die Basics der New York Pizza. Klingt einfach - schmeckt herrlich!
Die Bewohner der Metropole schwören, daß ohne das mineralreiche New Yorker Wasser, keine Kopie das Original erreichen kann.
Wir finden allerdings, daß Slice Society so nahe dran kommt, wie wir es uns nur wünschen können.
Und egal ob Zuhause, vor Ort oder durch Berlin schlendernd - wir sind große Fans vom kleinen Laden in der Torstraße.
Aimy - Südostasien am Wittelsbacher Platz
Genau genommen liegt das Aimy im Lichthof des vornehmen Gampenrieder Palais.
Geschützt und ein wenig verborgen sitzen wir hier im Sommer draußen bei phantasievollen Cocktails und Dumplings.
In der kalten Jahreszeit kuscheln wir uns in die gemütlichen Sessel in den rotgold beleuchteten Innenräumen und essen Spicy Green Curry oder Glazed Beef with sweet Chili Jam.
Viet Hai Pham und sein Team legen allerhöchsten Wert auf beste Zutaten.
Daraus zaubern sie dann eine fabelhafte Fusion aus traditionellen thailändischen Gerichten mit vietnamesischen, indischen, chinesischen und japanischen, aber auch westlichen Einflüssen und machen uns damit immer wieder glücklich.
Coffee Box - bester Kaffee auf kleinstem Raum
Das Oxford Wörterbuch definiert eine Box als „kastenförmigen Behälter“ - das kommt uns vielleicht doch ein bisschen zu uncharmant daher, als Beschreibung für den kleinen kubischen Raum der Coffee Box in Haidhausen.
Als Beispiel folgt dann aber: „…eine praktische Box für das Pausenbrot…“.
Und da fühlen wir uns schon gleich viel angesprochener.
Die Coffee Box, nur einen Steinwurf vom Wienerplatz entfernt, ist tatsächlich winzig.
Doch auf den paar Quadratmetern bekommen wir alles, was unser Kaffeeherz in einer Pause begehrt - perfekt cremigen Cappuccino, feines süßes und salziges Gebäck, hausgemachte Limonade und eine gute Portion Herzlichkeit.
Juno the bakery - unsere absolute Lieblingsbäckerei
Ich kenne Menschen, die ein Coffee Table Book mit Photos von Hundewelpen besitzen.
An besonders trüben Tagen blättern sie sich zum Aufheitern durch die Bilder von flauschigen Knäulen mit großen Augen und Schlappöhrchen.
Bei mir hebt sich die Laune augenblicklich, wenn ich Juno the Bakery’s Instagram anschaue.
Sofort fühle ich die Vorfreude, die sich einstellt, wenn ich geduldig in der Schlange in Juno‘s Vorgärtchen warte.
Und das Glück, das ich empfinde, während ich mir eine viel zu große Menge vom appetitlichen Gebäck in eine Tüte stecken lasse, ist fast zu greifen.
Ich schmecke den Vanillepudding in der Hefeschnecke förmlich und zack, ist die Laune oben.
Theresa Grill & Lounge - Rib Eye Steak und Pariser Erbsen
„Nix für Vegetarier“ - ist wahrscheinlich ein schneller erster Gedanke, wenn der Blick in den großen gläsernen Reifeschrank mit den appetitlichen hängenden Fleischstücken fällt.
Aber das stimmt im Theresa Grill eigentlich nicht!
Natürlich zieht es uns hier vor allem hin, wenn wir Lust auf ein richtig gutes Rib Eye haben.
Ein besonderes Highlight sind im Theresa aber die kleinen Speisen, die wir nur ungerne als „Beilagen“ bezeichnen - Sharing Dishes wie gegrillter Blumenkohl mit Passionsfrucht, Petersilie und Eigelb oder Spinat mit karamellisierter Sahne und knusprigen Röstzwiebeln und natürlich unsere heißgeliebten Pariser Erbsen mit Kopfsalat und Butterbröseln.
Drop Coffee Roasters - preisgekrönter Specialty Coffee
Joanna Alm, Managing Director von Drop Coffee, hat alle Preise in der Branche abgeräumt. Inzwischen ist sie selbst im Vorstand der Specialty Coffee Association, die sich der Qualitätssicherung, Nachhaltigkeit und dem fairen Handel von Kaffee verschrieben hat.
Mit der Idee einfach richtig guten Kaffee zu servieren hat sie das süße Café in Stockholms Södermalm 2009 mitbegründet.
Gut eineinhalb Jahrzehnte später röstet und vertreibt Drop erfolgreich im großen Stil Bio-Fairtrade- Kaffee.
Der kleine Laden beim Mariatorget Park ist derweil das geblieben, was er von Anfang an war - ein wunderbar gemütliches Nachbarschaftscafé, wo wir einfach richtig guten Kaffee bekommen.
Krümel Cookies & Crumbs - Krümelmonsters Paradies
Blau, wie das Krümelmonster selbst, leuchtet schon von weitem die Markise über der gleichfarbigen Bank vor der Cookie-Bäckerei in Södermalm.
Und auch die Einrichtung des kleinen Shops ist knallblau gehalten, wie eine Verneigung vor dem geliebten Monster.
Hier gibt es handgerollte Cookies zum niederknien, dazu Kaffee, Tee, Matcha…aber natürlich auch einfach ein Glas kalte schwedische Milch.
Gebacken wird mit heimischem Mehl, Butter und Eiern, frischer Vanille, französischer Xoco-Schokolade aus feinen Kakaobohnen aus Zentralamerika und dem guten englischen Maldon Meersalz.
Außen knusprig und innen cremig sind Krümels Cookies einfach himmlisch.
Und wer bis jetzt dachte, Kekse wären langweilig, wird hier sehr schnell seine Meinung ändern.
Long March Canteen - hausgemachte Dumplings und Dim Sum
An der Ecke Wrangelstraße - Pücklerstraße in Kreuzberg geht es an einer graffitigeschmückten Fassade in die Long March Canteen.
Drinnen werden wir in einem knallblauen Raum im Licht von Neonbuchstaben herzlich in Empfang genommen.
Dann werden wir durch ein kleines Labyrinth ins Innere des Restaurants geführt - schwarze Wände, gedämmtes Licht, die klimpernde Küche hinter Bambusrollos, ein großes Wandgemälde neben dem rot beleuchteten Stand, an dem in Dampfkörben kleine Köstlichkeiten gegart werden.
Gekocht wird chinesisch-kantonesisch.
Und wir freuen uns auf einen Abend mit aufregenden Dim Sum und fantastischen Dumplings - alles selbstgemacht, frisch und lecker.
Jah 居酒屋 - Izakaya & Sake Bar in Vesterbro
Dieses Izakaya passt wunderbar in das lebendige, frische Vesterbro.
Das coole Team und der lässige Look der Räume sorgen für eine unaufgeregte Atmosphäre.
Die entspannten Gäste wirken irgendwie so, als würden sich alle schon länger kennen.
Es gibt ausgesuchte Sake, Naturweine und ein hauseigenenes Jah IPA, das im geeisten Glas an den Tisch kommt.
Kleine Gerichte im Streetfood Style lassen sich perfekt bei Reggae Klängen mit Freunden teilen.
Ferm Living - dänisches Interieur Design im Flagship Store
In Kopenhagen finden wir immer wieder das beste Essen, das wir uns nur wünschen können. Es scheint eine große Stärke in der dänischen Hauptstadt zu sein kulinarisch alle anderen zu übertreffen.
Genauso berühmt sind die Dänen aber wohl auch für ihr feines Händchen in Sachen Einrichtung.
„Hygge“, das dänische Wort für heimelige Gemütlichkeit, wird längst über die Sprach- und Landesgrenzen hinaus benutzt.
Nicht ganz so bekannt ist der Ausdruck „ferm på fingrene“. Das heißt übersetzt „handwerklich geschickt“.
Und genau von dieser Redewendung stammt auch der Name des wunderschönen Eineichtungsgeschäftes „Ferm Living“.
Brot & Butter - Café und Bäckerei im Manufactum
Manufactum, der Laden mit den schön ausgewählten, hochwertigen Dingen für Haus und Hof ist natürlich nicht wirklich ein Münchner Geheimtip, sondern auch in einigen anderen Städten zu finden.
Nicht an jedem Standort gibt es allerdings das dazugehörige Café „Brot & Butter“, wie hier in München.
Eigentlich ein unaufgeregtes Eckchen im vorderen Teil des Ladens, in dem es sich aber herrlich gemütlich sitzen lässt, während draußen vor den großen Fenstern das geschäftige Innenstadtleben vorbeitreibt.
Und aus der hauseigenen Steinofenbäckerei ist alles auch ganz frisch mit nach Hause zu nehmen.
Nana – Meze & Wine - Mittelmeersonne mitten in München
Manchmal möchte ich mein Essen nicht teilen, sondern möchte ungeniert die ganze Portion für mich allein genießen.
Im Nana hingegen freue ich mich immer schon darauf, wenn der ganze Tisch mit kleinen Schüsselchen und Tellern gefüllt ist.
Dunkelrote Beete mit Bulgur, grüne israelische Salzgurken, Auberginen in Tomatensauce, Champignons mit Kräutermarinade, Labaneh, Shakshuka…einmal die ganze Karte bitte.
Und dann bitte so viele Freunde, wie der kleine Laden unterbringen kann, zum Teilen um den Tisch versammeln und mit Maccabee Bierchen anstoßen.
Das Nana ist für uns Münchens heiterster Ort und der muss einfach mit den Liebsten geteilt werden.
Caspar Plautz am Viktualienmarkt - Kartoffeln zu Mittag
Erdäpfel, Töften, Schocken, Mäusle, Grumbeer, Tuffeln…die tollsten Namen hat die Kartoffel schon bekommen.
Von Südamerika hat sie den weiten Weg über Spanien und Italien nach ganz Europa gemacht.
Und seit hunderten von Jahren wird sie bei uns nun schon kultiviert.
So variantenreich, wie bei Caspar Plautz am Viktualuenmarkt haben wir sie aber selten gesehen.
Und das Beste - der Kartoffelstand verkauft nicht nur die rohe Knolle, sondern zaubert auch vor Ort für uns die leckersten Mittagsgerichte daraus.
Torvehallerne - Kopenhagens himmlische Markthallen
Die Torvehallerne sind nicht nur ein Fest für die Augen.
Zwei luftige Hallen flankieren den großen Marktplatz mit einem Meer aus Blüten.
Foodtrucks stehen rund um den Platz, mit Korean Barbecue Chicken oder Tacos von Hija de Sanchez und erhöhen die Qual der Wahl.
In den Hallen selbst sind wir im Schlaraffenland aus Smørrebrød, Käse, Meeresfrüchten, Gewürzen, Zimtgebäck, frischen Säften, Specialty Coffee und einfach allem, was das Schlemmerherz begehrt.
Pärlans Konfektyr - ein traditionelles Karamellfachgeschäft
„Das ist ein Karamellfachgeschäft in Stockholm“ - das war das erste, das wir über Pärlans hörten.
Karamellfachgeschäft?!? Das kann nur ein Paradies aus Sahne, Butter und Zucker sein!
Und genau so ist es auch.
Den hübschen kleinen Laden finden wir in der Nytorgsgatan in Södermalm.
Die dunkelgrünen Markisen mit dem geschwungenen Pärlans-Schriftzug sind schon vom Nytorget Park aus zu sehen.
In dem im 30er Jahre Stil eingerichteten Laden gibt es liebevoll verpackte Karamellen und Pralinen und allerköstlichstes Softeis mit selbstgemachten Karamellsaucen, karamellisiertem Popcorn und jeder Menge Streuseln nach Wahl.

